Dezember 2018

15.02.2019

  • Konzert an der Brown University
    19 Uhr Martinos Auditorium mit Uraufführungen von Erik DeLuca, Alexander Dupuis, Seamus Hubbard Flynn, Kristina Warren, Marcel Zaes und "Gay Guerrilla" von Julius Eastman

20.02.2019

03.03.2019

  • SCHNIPOSA Walcheturm Zürich
    16 bis 22 Uhr zusammen mit Ensemble Pamplemousse (USA) und dem Trio Retro Disco (CH)

13.04.2019

  • Basler Dokumentartage Kaserne Basel
    22.45 Uhr Musik von Julius Eastman (als Gast: Vera Kappeler)

27.04.2019

08.06.2019

27.06.2019

11.07.2019


Fotos von:
Lothar Opilik {LO}
Michelle Ettlin {ME}
Klaus Hoffmann {KH}
Stathis Mamalakis {SM}

  1. © LO

  1. © SM

  1. „piano forte“ von R. Häusermann

  1. © ME

  1. © LO

  1. © LO

  1. Proben „piano forte“ von R. Häusermann

  1. © SM

  1. „piano forte“ von R. Häusermann

  1. © LO

  1. Dokumentation

    WOHLPRÄPARIERT

    Dokumentarfilm von Aron Marty über unsere Aufnahmen von wohlpräparierter Klaviermusik von Ruedi Häusermann mit Michaela Wiesbeck und dem Komponisten im Radiostudio Zürich (Februar 2015)

  1. Proben „piano forte“ von R. Häusermann

  1. © ME

  1. © LO

  1. © KH

  1. © LO

  1. © LO

2015

  • WOHLPRÄPARIERT Aufnahme-Installation im Zürcher Radiostudio mit Musik von Ruedi Häusermann {Flyer}
  • Amsterdam Tour Konzerte in Amsterdam: Roest (Bar) / Butcher's Tears (Bierbrauerei) / Dokzaal (alte Turnhalle) {Flyer}
  • Roter Salon Musik von Julius Eastman in der Volksbühne Berlin (eingeladen als Support Band von Trabant Echo Orchestra)
  • Dinge, die man hin und wieder systematisch tun sollte Architekturforum Zürich, experimentelles Musiktheater mit Texten von Peter Stamm und George Perec, Musik von Marcel Zaes {Programmheft}

2016

  • piano forte Schauspielhaus Zürich, Musiktheater von Ruedi Häusermann {Infos / Pressestimmen}
  • Werkstatt Konzerte in der Schlosserei mit Musik von Bach, Häusermann, Collenberg, Couperin und Eastman {Flyer}
  • Ich denke oft an die Menge Rindfleisch, die notwendig wäre, um aus dem Genfersee eine Fleischbrühe zu machen Architekturforum Zürich / Osttor Winterthur, experimentelles Musiktheater mit Texten von Peter Stamm und George Perec, Musik von Marcel Zaes {Flyer}

2017

2018

  • SRF2 Musik unserer Zeit Radiosendung über Julius Eastman mit Interview und Tonbeispielen Kukuruz Quartett
  • CD Release bei intakt records: Julius Eastman – piano interpretations
  • SRF2 Musikmagazin CD Besprechung (Julius Eastman – piano interpretations)
  • Guerrilla-Konzerte Konzerte an verschiedenen gewöhnlichen und ungewöhnlichen Orten, Uraufführungen von Léo Collin, Martin Lorenz, Simone Keller und Lara Stanić {Flyer}
  • Meet Your Enemy at the Social Muscle Club im Schauspielhaus Zürich, Konzept: B. Wyss, Support: B. Nikitin {Flyer}
  • Saint Ghetto Prelude in der Dampfzentrale Bern Beverly Glenn-Copeland (USA) und Musik von Julius Eastman
  • HOMUNCULUS – Konzert im Rahmen des unerhört! Festival 2018 mit Musik für vier Klaviere und Syntheziser von Mary Jane Leach, Julia Amanda Perry, Simone Keller und Sarah Ayotomiwa Pitan, als Gast: Andri Freuler, Live-Elektronik

Johann Sebastian Bach
Die Kunst der Fuge

(Contrapunctus IX)




Julius Eastman
Evil Nigger

(Anfang)




Julius Eastman
Gay Guerrilla

(Ausschnitt)




Ruedi Häusermann
Quartett N°70

(Anfang)




Ruedi Häusermann
Quartett N°73

(Ausschnitt)


Das
Kukuruz Quartett

wurde 2014 im Rahmen einer Musik­theater-Produktion von Ruedi Häuser­mann gegründet, um Musik für vier „wohl-präparierte Ein­hand-Klaviere“ zu spielen. Es handelt sich also um eine ausserge­wöhn­liche Formation, für die es fast kein her­kömmliches Repertoire gibt. Die Musikerin und die Musiker ent­wickeln über längere Zeit ge­meinsame Prä­parationen und Kon­struktionen. Das Kukuruz Quartett ist gleicher­massen auf Theater­bühnen und in Konzert­sälen zu Hause. Es wurde 2015 in den Roten Salon der Berliner Volks­bühne einge­laden und spielte an­schliessend in einer Konzert­reihe in den Zürcher Clubs Exil und Hive und an ver­schiedenen ausser­gewöhnlichen Konzert­orten in Amster­dam, wie etwa einer Bier­brauerei, einer Druckerei oder einer alten Turn­halle. 2016 folgte die Musik­theater-Produktion „piano forte“ von Ruedi Häusermann, die 20 Mal im ausverkauften Schauspiel­haus Zürich gezeigt wurde und in deren Zentrum das Kukuruz Quartett zu sehen und hören war. Ausser­dem korrepetierte das Kukuruz Quartett den Zürcher Flücht­lings-Chor von Christoph Hom­berger und organisierte ein Festival mit prä­parierter Klavier­musik in der Schlos­serei Nenniger in Zürich, spielte im Rahmen der documenta 14 im Megaron in Athen und wird 2019 zum ersten Mal für Konzerte und Work­shops nach New York und Providence reisen. Das Kukuruz Quartett arbeitet eng

mit Kom­ponistinnen und Kom­ponisten zusammen, 2015 und 2016 entstanden so zwei Musik­theater­produktionen im Zürcher Architektur­forum mit elektro­akustischer Musik von Marcel Zaes, für die das Quartett mit einer Viel­zahl von Instrumenten ex­pe­ri­men­tierte, selbst­gebastelte Metro­nome zu einem virtuosen Quartett zu­sam­men­fügte oder mit selbst­gelöteten Kontakt­mikrofonen Alltags­gegenstände zum Klingen brachte. 2018 vergab das Quartett vier Kompositions­aufträge an Lara Stanić, Simone Keller, Martin Lorenz und Léo Collin. Die Release-Tour startete in einem Gefängnis mit einem ge­meinsamen Konzert mit jugendlichen Schwer­verbrechern und führte über rund 20 weitere Stationen in Banken, Bars, Brocken­häusern, Bahn­höfen, Spitälern, Kleider­ge­schäften und Galerien, wobei die vier Musiker immer ihre vier Klavier selbständig trans­portierten.
Die Einspielung „Piano Inter­pretations“ gewann in der Auswahl von The New York City Jazz Record „Best of 2018 / Albums of the year”, wurde von Boston Globe in die Liste „Best Albums of the year“ auf­ge­nommen und wurde vom Musikkritiker Peter Margasak des Chicago Reader in seiner Liste „Favorite Albums of 2018“ erwähnt. Aktuell führt das Quartett die Zusammen­arbeit mit Marcel Zaes in den USA weiter und plant Ende 2019 eine Süd­amerika-Tournee.


Philip Bartels,

geboren 1978 in Berlin (Ost) und aufge­wachsen an der polnischen Grenze auf der Insel Usedom, lebt seit 2002 in der Schweiz, wo er an der Hoch­schule für Musik und Theater Zürich sein Regie­studium bei Stephan Müller abschloss. Daneben studierte er Komposition für Bühne und Film bei André Bellmont. Nach dem Ende seines Studiums arbeitete er als Theater- und Musik­theater-Regisseur an den Stadttheatern Biel/Solothurn und St. Gallen, seine Inszenierungen als freier Regisseur waren in der Schweiz unter anderem im Zürcher Theater Rigiblick, dem Basler Gare du Nord, der Lok­remise St.Gallen oder dem Südpol Luzern zu sehen. Viele seiner Arbeiten werden aber auch an unge­wöhnlichen Orten gezeigt wie zum Beispiel das Open-Air-Musical „Mord­nacht“ im Luzerner Stadt­haus­park, die aktionistische Performance „Zone Lido“ im Strand­bad Lido Luzern oder die Kammer­operette „Docteur Miracle“ im Kino Alass Zofingen.

Einen Schwerpunkt bildet seit einigen Jahren die Zusammen­arbeit mit zeit­ge­nössischen Musik­ensembles wie dem Ensemble für Neue Musik Zürich, mit dem er 2011 die Ur­auf­führung von Daniel Fueters Oper „Forelle Stanley“ inszenierte oder dem Ensemble TaG für Neue Musik Winterthur, mit dem er im Theater am Gleis die experimentellen Musik­theater­produktionen „more or less normal“ und „Elefanten im All“ realisierte.
Neben seiner Tätigkeit als Regisseur schreibt Philip Bartels Film­musik (u.a. für „Connie“ von Judith Kurmann, der 2009 auf dem Film­festival in Locarno den Prix Action Light gewann und für Doku­mentar­filme des Statistischen Bundesamts), konzipiert und begleitet Theater­stücke, Lieder­abende und Lesungen als Bühnen­musiker und Pianist und leitet Musik­werk­stätten für Kinder mit Migrations­hintergrund.
Philip Bartels lebt in Zürich.
⮞⮞ www.philipbartels.ch


Duri Collenberg,

geboren 1985 in Chur, studierte an der Zürcher Hoch­schule der Künste Klavier in der Konzert­klasse von Hans-Jürg Strub und Komposition bei Mathias Steinauer. Im Sommer 2010 schloss er sein Klavier­studium mit dem Master ab und studierte von 2011 bis 2015 Komposition am Conservatorium van Amsterdam bei Willem Jeths und Wim Henderickx.
Duri Collenberg spielt in mehreren Kammer­musik­formationen, unter anderem in einem Liedduo mit der Sopranistin Lydia Opilik. Seit 2012 ist er Mitglied der Musiktheatergruppe Fleurville.

Sein bis­heriges kompo­si­to­risches Schaffen in der Schweiz hat zu Zusammen­arbeiten mit dem Aargauer Orchester InTakt, mit dem Bündner Vokal­ensemble InCantanti sowie der Bündner Theater­ver­einigung Pergament geführt.
In den Nieder­landen wurden Duri Collenbergs Kompositionen unter anderem im Rahmen der Gaudeamus Muziekweek und der Boom Opera aufgeführt. Im Jahr 2011 wurde ihm der Bündner Kultur­förder­preis sowie der Werk­beitrag der Stadt Chur zuge­sprochen.
Duri Collenberg lebt in Zürich.


Simone Keller,

geboren 1980, absolvierte ihre Aus­bildung in der Konzert­klasse von Hans-Jürg Strub an der ZHdK und wurde unter anderem mit dem 1. Preis beim Landolt-Wettbewerb, dem 2. Preis beim Hans-Ninck-Wettbewerb und dem EMCY-Kammer­musik­preis beim Europäischen Klassik-Festival Ruhr aus­ge­zeichnet. Sie ist Mitglied des ENSEMBLE TZARA, Trio Retro Disco und des Trabant Echo Orchestra. Als Gast spielte sie regel­mässig beim Musik­kollegium Winterthur, der Süd­west­deutschen Phil­harmonie und dem Collegium Novum Zürich und wurde unter anderem vom Ensemble Contre­champs Genf, dem Glass­farm Ensemble New York und dem Hong Kong New Music Ensemble ein­ge­laden.
Für den Böhlau-Verlag Wien hat sie Ustwolskajas Klavier­sonaten ein­ge­spielt, des weiteren hat sie ver­schiedene Auf­nahmen in Zusammen­arbeit mit dem SWR Experimental­studio, dem Schweizer Radio DRS und dem Merian-Verlag realisiert.

Daneben nimmt die kontinuierliche Arbeit als Theater­musikerin einen wichtigen Platz ein. Simone Keller wirkte als Pianistin und Dar­stellerin in un­zähligen Pro­duktionen am Schau­spielhaus Zürich, Theater Basel, Kaserne Basel, Vor­stadt­theater Basel, Stadt­theater Bern, Theater Neumarkt in Zürich, Theater Chur, Schlacht­haus Theater Bern, Theater Rigi­blick Zürich oder dem Theater Winter­thur und dem Theater am Gleis Winter­thur mit, wo sie unter anderem mit Regisseurinnen und Regisseuren wie Ursina Greuel, Ruedi Häuser­mann oder Joachim Schloemer arbeitete.
Simone Keller lebt in Zürich.
⮞⮞ www.simonekeller.ch


Lukas Rickli,

geboren 1986 in Basel, studierte an der Hoch­schule für Musik in Basel im Haupt­fach Klavier bei Jean-Jacques Dünki, Komposition bei Balz Trümpy und Jakob Ullmann, sowie Freie Improvisation bei Alfred Zimmerlin und Fred Frith. Nach zwei erfolgreichen Master­studien­abschlüssen in Musik­pädagogik und in zeit­ge­nössischer Musik arbeitet Lukas Rickli als frei­schaffender Pianist und Klavier­lehrer.

Verschiedene Projekte als Improvisator, als Kammermusiker, Theatermusiker und als Bandmitglied führen ihn auf Konzertreisen und an Festivals im In- und Ausland.
Lukas Rickli lebt mit seiner Familie in Basel.
⮞⮞ www.lukasrickli.ch







Schweizer Musikzeitung, 1/2018



„Vier wohl­präparierte Klaviere, die von dem Schweizer Klavier­quartett Kukuruz ganz virtuos gespielt werden. Sie zeigen, was man für un­glaublichste, unter­schiedlichste Töne dem Klavier ent­locken kann, indem man es präpariert.”



Radio Bayern 2 Kultur, 13.1.2016



„Marco Fusi and the Kukuruz Quartet – one of 8 concerts to see this weekend”



The New York Times, 14.02.2019





Tagesanzeiger, 23.11.2017



„Um desfecho arrebatador para um dos mais importantes lançamentos do ano.”

⮞⮞  zum Artikel (portugiesisch)



FreeForm, FreeJazz , 15.6.2018





Interview zu Julius Eastman
Benedikt Sartorius (2017)



The resurrection and rediscovery of the powerful music composed by Julius Eastman before the gay African-American composer died penniless and homeless in 1990 has been one of the great stories in contemporary classical music over the last few years, and this dynamic Swiss four-piano ensemble has added fuel to the movement with this stunning collection. The Kukuruz Quartet features four of Switzerland’s boldest new music pianists, and while they didn’t form with the goal of tackling Eastman’s work, it has become something of a mission. This beautifully recorded effort allows the rhythmic vitality and electric dynamics of Eastman’s work to seethe, simmer, and explode. His “Fugue no. 7” aimed to capture the ringing of European church bells ricocheting across a town with four pianos, and the massive gap between the piano’s high and low ends is masterfully exploited to such a purpose; the low end hits here like a crushing bomb. There’s almost a punk rock fury to the way one of the ensemble numbers counts off out loud (as Eastman did in his own recording) between sections of the furious yet transcendent epic “Evil N**ger,” as waves of meticulously registered lines send sonic shockwaves that practically thrust the listener backwards. On the other hand, “Buddha” is a work of stunning fragility, with inside-the-piano machinations that whisper. The album concludes with a masterful reading of Eastman’s classic “Gay Guerilla.”



Best of Bandcamp Contemporary Classical: June 2018 (P. Margasak)





Lokalinfo, 30.6.2016



Das Klavier-Quartett Kukuruz, eines der aufregendsten Ensembles in der grenz­über­schreitenden Musik, vertieft sich seit mehreren Jahren in die Musik von Julius Eastman. 2017 erntete ihr Auftritt mit Eastman-Stücken bei der documenta 14 im Athener Konzert­saal Megaro Mousikis stehende Ovationen.



jazz & world music, VI/2018



Et quatre pianos de concert, ça gronde dans les graves et ça gicle et bouillonne dans les aigus ! Mais ça sait également murmurer en pointillé. Au delà de la performance assez inouïe, on ne pourra qu’apprécier la richesse rythmique et harmonique, les contrastes et la pro­fondeur sonore des quatre pièces très différentes interprétées ici. Une découverte!



CultureJazz.fr, August 2018



Das Schweizer Kukuruz Quartett legt eine fesselnde Aufnahme mit grösseren Werken für vier Klaviere vor.



SRF 2 Kultur, August 2018

{Pressebilder in hoher Auflösung}

ox&öl Produktionen
Neptunstr. 61
8032 Zurich, Switzerland
info@kukuruzquartett.ch